Kinderbetreuung

Anti-Langeweile-Programm mit Kindern in den eigenen vier Wänden Alles andere als langweilig müssen die Semesterferien im Lockdown oder in Quarantäne sein. Ob Spiele, kleine Abenteuer oder Sporteinheiten – auch zuhause kann Eltern und Kindern eine unterhaltsame und abwechslungsreiche gemeinsame Zeit gelingen.

Die Semesterferien sind für viele Kinder und ihre Eltern ein Meilenstein: Das erste Schul-Halbjahr ist abgeschlossen, eine Woche lang wird Energie für die zweite Halbzeit in der Schule getankt. Heuer verbringen wohl viele Familien ihre Semesterferien wegen des Lockdowns und der strengen Corona-Maßnahmen anders, als gewohnt. Doch freie Zeit, die zuhause verbracht wird, muss nicht Langeweile bedeuten! Familien können die Zeit nutzen, die Brettspiele auszuprobieren, die sich in der Ecke stapeln. Oder gemeinsam im Wohnzimmer Fitnessübungen machen. Auch Malen entspannt und fördert die Kreativität. Selbst gezeichnete Glückwünsch- oder Grußkarten können verschickt werden, das hat den angenehmen Nebeneffekt, dass Kinder – aber auch die Erwachsenen – mit ihren Freundinnen und Freunden oder entfernteren Familienmitgliedern in Kontakt bleiben.

Indoor-Schnitzeljagd

Auf der Suche nach weiteren Ideen wird man bei Kinder-Geburtstagspartys fündig: Was dort gut funktioniert, macht natürlich auch an einem gewöhnlichen Wochentag viel Spaß. Den Anfang können fünf Stationen machen: Schreiben Sie je eine Aufgabe auf einen Zettel und verstecken Sie diese im Kinderzimmer, im Wohnzimmer, in der Küche, im Bad und im Flur. Die Aufgaben können kleine Rechnungen oder Zeichnungen sein, die Suche nach einem versteckten Hinweis in einem Buch, oder das Durchzählen der Löffel in der Küche. Werden die Aufgaben richtig gelöst, gibt es den Hinweis auf die nächste Schnitzeljagd-Station sowie schließlich auf den Schatz.

Auch am Computer kann eine Schnitzeljagd durchgeführt werden. So bietet die Website saferinternet.at nicht nur Tipps für den sicheren Umgang mit digitalen Medien, sondern auch gute Ideen für eine digitale Schnitzeljagd. Es gilt, knifflige Rätsel zu lösen, die per Video gestellt werden, und so das Lösungswort zu finden. Neben einem Computer braucht man dazu einen Drucker, mit dem man ein Arbeitsblatt ausdruckt. Spielerisch vergeht für die Kinder so nicht nur die Zeit, sondern sie verbessern auch ihre Technik-Skills.

Parcours in den eigenen vier Wänden

Nach der Zeit vor dem Computer sollte wieder Bewegung auf dem Programm stehen. Bei der Gestaltung eines Parcours wird die Wohnung mit einfachen Mitteln zur hindernisreichen Strecke umgewandelt. Dabei kommen sowohl die Kinder, als auch die Erwachsenen in Schwung. Was für einen Parcours benötigt wird, kann im Kinder- oder Wohnzimmer gefunden werden: Matten und Schnüre, die üblicherweise zum Seilspringen verwendet werden, sowie Pölster, Kissen und Decken können auf den Fußboden gelegt werden, Stühle oder umgedrehte Kübel eignen sich ebenso. Aneinandergereiht entstehen somit Hindernisse, die man spielerisch überwinden muss. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.

Der Klassiker: Lesen und Filme schauen

Alle, die es nach dieser Action etwas ruhiger wollen, sei ein Klassiker empfohlen: Der Griff zum Buch. Können die Kinder noch nicht selbst lesen, oder sind sie Lesemuffel, können die Eltern oder ältere Geschwister das Vorlesen übernehmen. Und da Umarmungen auch mit einem Buch in Händen gut funktionieren, darf dabei gekuschelt werden! Das gibt ein gutes Gefühl und kann für Lesemuffel eine Motivation sein, mehr Interesse an Büchern zu finden. Auch das Ansehen eines Films oder einer Serie sind Aktivitäten, die gemeinsam noch mehr Spaß macht. Und auch aus dem Griff zum Snack kann man eine gemeinsame Beschäftigung machen, die Spaß macht. Für selbstgemachtes Kino-Popcorn braucht man nur einen Kochtopf, einen Löffel Popcorn-Mais, einen Löffel Öl und fünf Minuten Zeit. So gelingt mit etwas Fantasie und einigen guten Tipps ein abwechslungsreiches Ferienprogramm – nicht nur in der Küche.

Digitaler Museumsbesuch

Wer Lust auf einen Museumsbesuch bekommt kann beispielsweise in der App des Kunsthistorischen Museums „KHM Stories“ bekannte Kunstwerke von einer neuen Seite kennenlernen. Groß und Klein, es gibt spezielle Angebote für Kinder, können einen Blick hinter die Kulissen werfen, auf Röntgenbilder und noch unbekannte Details oder in die Rollen von Superhelden oder Königinnen und Königen schlüpfen.

Letzte Aktualisierung: 3. Februar 2021